
Nach der Lektüre eines Blogposts über Content Marketing von Gergina Hristova konnte ich es kaum erwarten etwas über eine meiner Lieblingsthesen zu schreiben: Community Management ist Content Management.
Über den Nutzen von Community Management diskutiert man zum Beispiel mit Blick auf Customer Care über Twitter, crowdgesourcte Produktentwicklung oder Human Brands im Social Web: Das heisst man interagiert mit Menschen und nicht mit einem gesichtslosen Logo oder einer unpersönlichen Abteilung. Es würde wohl niemand bestreiten, dass offline ohne Gesprächsstoff keine Gespräche zustande kommen. Online wird derweil noch viel zu selten die Frage gestellt, wie man Community und Content Management zusammenbringt. Diese Sichtweise ist vonnöten weil erst die Inhalte in Form von Texten, Fotos, Videos und Audio-Material die Interaktionen auf Twitter und Facebook relevant machen: Weil man Präsenz zeigt, weil man eine gute Geschichte zu erzählen hat, weil man helfen kann.
In dieser Konstellation müssen Community Manager auch Content Manager sein, die viel wissen, schreiben können, audio-visuelles Verständnis haben und die Lockerheit mitbringen, die es im Umgang mit der dynamischen, unkontrollierbaren Community bedarf. Denn das Reh schiesst zurück - ebenfalls eine Lieblingsthese von mir, über die ich auch schon gebloggt habe.
Da ich voraussichtlich weniger unterwegs sein werde, sollte mir 2012 auch mehr Zeit für meine Doktorarbeit zur Verfügung stehen. Thematisch bin ich bereits ein paar Schritte weiter als nach dem Abschluss meines Studiums vor einem Jahr: Ich weiss mittlerweile, dass ich mir die Rolle China's anschauen möchte im Zusammenhang mit sozio-ökonomischen Entwicklungen in afrikanischen Ländern, die auf technologische Innovationen zurückzuführen sind. Wer zum ersten Mal von "Africa rising" (The Economist) und "Silicon Savannah" (Time Magazine) hört, der sollte diesen Blogpost lesen. Um meine Sprachkenntnisse weiter zu verbessern, möchte ich auch 2012 ein paar Wochen in China verbringen. Sollte ich wieder in Shanghai vorbeikommen, so werde ich den liebenswerten Herrn Liu genauso wie auf diesem Foto aus dem Februar 2011 zum Mittagessen einladen.
ICT4D is the abbreviation for Information and Communication Technologies For Development - and sounds quite complicated. But after reading this blog post you might agree that it's a fascinating topic. It's about solving problems with technology: Problems which concern health, politics, security, agricultural production, water supply - there is a wide field for practitioners and academics.
I'm passionate about ICT4D: This passion lets me enjoy working for Biovision and drives my PhD project. Two weeks ago the North-South Centre at the ETH Zurich devoted its annual conference to this topic. I attended and took some notes (on iA's Writer for iPad which I never used as much before):
Overall it was amazing to hear that almost every speaker referred to Nairobi where I lived and worked for a couple of months this year. Unfortunately none of the speakers picked up my favourite debate: Africa needs trade rather than aid, for example in the ICT sector. It looks like China plays an interesting role, and this is where my PhD project starts.
My notes don't cover the whole conference: In this post on the International Relations and Security Network's blog you can find all the speakers and their presentations.
@herrlaus hat mich freundlicherweise darauf hingewiesen, dass es einer meiner Tweets in die Erstausgabe der TagesWoche geschafft hat:
Ich hatte leider noch keine Zeit um das Blatt zu kaufen und zu lesen. Du schon? Was hat dir besser oder weniger gut gefallen?Es freut mich, dass in der Schweiz nach dem vielen Gratis-Schrott endlich wieder eine Zeitung gegründet wird, die mich interessieren könnte. Die TagesWoche erscheint freitags auf Papier und täglich online - ein Konzept, das mich an den Freitag aus Berlin erinnert.
In diesem Film ist Einiges über die Beweggründe und die Vorgeschichte zu erfahren, wobei der Verlust an Qualität und Transparenz bei der Basler Zeitung wichtig waren:
Vorgeschichte hin oder her: Ich hoffe, dass sich die Redaktion der TagesWoche jetzt einfach darauf konzentriert guten Offline-Online-Journalismus zu bieten, für den man gerne bezahlt. Dabei wünsche ich alles Gute!
Am Studentischen Soziologiekongress in Berlin, der unter dem Titel "Komplexe neue Welt" stattgefunden hat, durfte ich einen Workshop durchführen (siehe Präsentation) und mit Dr. Stephan Humer, Martin Delius und Richard Bretzger bei der Podiumsdiskussion dabei sein. In beiden Fällen ging es um die soziologische Bedeutung des Internets.